Elmar Achterkamp
- Jahrgang 1969
- 1990: Ausbildung zum Offizier der Bundeswehr (Instandsetzungstruppe)
- Studium Maschinenbau (Fertigungstechnik) – Abschluss Diplomingenieur (FH)
- 1999: Mitinhaber eines Bewachungsunternehmen – verantwortlich für Arbeitsschutz
- Ausbilder der Fachkraft für Schutz und Sicherheit
- Weiterbildung zum Sicherheitsingenieur (VBG)
- 2010 Wechsel in die Arbeitsschutzberatung
- Mitglied im Verband deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI)
- Mitglied im Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e.V. (VBBD)
Mein Weg in den Arbeitsschutz
Man sollte annehmen, dass die Tätigkeit als Geschäftsführer eines Bewachungsdienstleisters eine erfüllende und noch dazu existenzsichernde Tätigkeit ist.
Doch wie Aristoteles definierte, ist es nicht nur das Ziel des Lebens, zu überleben, sondern der Mensch will glücklich leben (Die 7 Regeln des Aristoteles für das Glück und ein sinnerfülltes Leben).
Da die berufliche Tätigkeit unser Leben mehrheitlich bestimmt, ist es diese Tätigkeit, die nicht nur die Existenz sichern, sondern auch einen Sinn ergeben soll. So suchte ich dann nach dem Verlassen der Bewachungsbranche eine Tätigkeit, die mir nicht nur Essen und ein Dach über den Kopf ermöglichte, sondern auch einen sinngebenden Mehrwert erbringen würde.
Zu der Zeit erzählte mir mein in Meppen lebender Vater von einem tödlichen Arbeitsunfall, der im Emsland passiert war: ein Auszubildender wurde durch eine Maschine getötet, deren Sicherheitseinrichtungen nicht funktionierten. Später fand man heraus, dass die Sicherheitsfunktionen der Maschine bewusst manipuliert worden sind.
Ich beschäftigte mich darauf intensiver mit dem Thema und kontaktierte einen mir bekannten leitenden Präventionsmitarbeiter einer Berufsgenossenschaft. In einem längeren Gespräch stellte er mir die große Welt des Arbeitsschutzes mit allen ihren Facetten und Einwirkungsmöglichkeiten dar.
Dadurch war mein Interesse endgültig geweckt, mein Entschluss gefasst und ich bildete mich gezielt für diese Tätigkeit weiter.
Seitdem bin ich Überzeugungstäter im Arbeitsschutz. Ich wurde nicht enttäuscht. In den letzten zehn Jahren gab es für mich ausreichend Möglichkeiten, zielgerichtet und produktiv auf bestehende Problematiken und Gefährdungen hinzuweisen und dadurch eine positive Wirkung für Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu erzielen.





